About

Dieses elektro-akustische-Quartett schlägt eine Brücke zwischen zwei Welten, welche vermeintlich weit auseinander liegen: Ruhrgebietshistorie und Jazz. Vergangene sowie aktuelle Geräusche aus dem Ruhrgebiet, die Richard Ortmann über Jahrzehnte hinweg aufnahm und in seinem beispielhaften Geräuschearchiv zusammenfasste, dienen als Start-, Ziel- oder Mittelpunkt ihrer Musik. Stählerne Sounds aus den Werkshallen von Thyssen-Krupp oder ein Kohlenhobel unter Tage dienen als rythmischer Teppich für kraftvolle Melodien und energetische Improvisationen. Werkssirenen und Sprengungen im Tagebau erzeugen eine apokalyptische Atmosphäre, welche nur durch hymnische Themen durchbrochen wird.

Die Möglichkeiten, die das Ruhrgebiet den Musikern und ihrer Musik liefert, sind schier endlos. Elektronisch bearbeitet und von der individuellen Klasse eines jeden Musikers beeinflusst, entsteht aus diesen typischen Geräuschkulissen Musik, die genauso einzigartig und ehrlich ist wie das Ruhrgebiet selbst!